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Zentrifugen

Prozesswasserreinigung

Das Prozesswasser enthält nach dem Gleitschleifen Schleifkörper- und Metallabrieb; häufig auch Öl und gelöste Metalle. Aus diesem Grunde muss das Prozesswasser vor der Einleitung in den Kanal oder der Rückführung in den Gleitschleifprozess gereinigt werden.

 

Zentrifugen

Mittels Zentrifugalkraft können Feststoffpartikel aus dem Schmutzwasser entfernt und als stichfester Schlamm ausgesondert werden. Das so gereinigte Prozesswasser wird dem Gleitschleifprozess wieder zugeführt. Wird Gleitschleifwasser immer wieder im Kreislauf verwendet, wird nicht nur Wasser (bis zu 98 %), sondern auch Compound (bis zu 90%) gespart. Zusätzlich werden die Entsorgungskosten gesenkt.

 

Anwendungsgrenzen

Zentrifugen können nicht universell eingesetzt werden. Für folgende Gleitschleifanwendungen sind sie nicht geeignet:
• Chemisch beschleunigte Verfahren und Pastprozesse
• Mehrstufige Bearbeitung mit verschiedenen Compounds
• Beizprozesse mit Säure
• Kugelpolieranwendungen

 

 

zentrifuge_zm.jpg
ZM Korbzentrifuge
Diese Modellvariante ist eine einfach zu bedienende, robuste Konstruktion mit manueller Entnahme und Entleerung des Schlammkorbes. In einem Zyklus können bis zu 14 Liter (19kg) Schlamm abgeschieden werden.
zentrifuge_za.jpg
ZA Schälzentrifuge
Die SPS-gesteuerte ZA reinigt bis zu 2000 Liter Gleitschleifprozesswasser pro Stunde. Der in der rotierende Trommel abgeschie-dene Schlamm wird vollautomatisch in einem Schlammbehäter geschält.

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