
Wasser und Compound sind für das Trowalisieren unverzichtbar. Der Gedanke, Gleitschleifwasser im Kreislauf immer wieder zu verwenden, besticht natürlich. Es wird dadurch nicht nur Wasser (bis zu 98 %), sondern auch Compound (bis zu 90 %) gespart. Zusätzlich benötigt der Anwender keine Einleitgenehmigung von der Wasserbehörde und spart Entsorgungskosten durch geringen Schlammanfall. (ca. 50 % weniger Schlamm als beim Flockungsprozess). In den meisten Gleitschleifanwendungen ist Kreislaufbetrieb möglich.
Gelegentlich wird jedoch mit Säure gebeizt, mehrstufig mit verschiedenen Compounds gearbeitet oder es werden extreme Anforderungen an die Sauberkeit der Teile gestellt. In diesen Fällen bleibt die Verlusttechnik, d.h. Flockung des Schmutzwassers und Einleitung in den Kanal, das einfachste und betriebssicherste Verfahren.